Mitmachen

Das InSeL besteht aus verschiedenen Gruppen, die sich personell überschneiden. Zum einen gibt zwei inhaltliche Gruppen, verschiedenste Orga-Gruppen und vier Ortsgruppen.

Für Neulinge ist das vielleicht erstmal etwas kompliziert. Deshalb ist es am sinnvollsten bei Interesse erstmal auf ein Treffen zu kommen  (siehe Rubrik Termine). Interessierte bekommen mehr Informationen über das InSeL, Termine für die Treffen, eine Einladung in die Mailingliste bei: info (ätt) onlineinsel.org

Hier eine kleine Gruppenübersicht:

Momentan gibt es zwei inhaltliche Schwerpunktgruppen:

  • Referendariat aka „Ref“
  • Demokratische Bildung aka „DemoB“

Während sich die „DemoBs“ momentan in Leipzig befinden (aber bald will auch eine Gruppe in Berlin starten) und sich wöchentlich treffen, sind die „Refs“ auf verschiedene Städte verstreut und treffen sich regelmäßig an Wochenenden.

Außerdem gibt es bisher in vier Städten (Leipzig, Berlin, Hamburg, Frankfurt/Main) Ortsgruppen, die jeweils eigene Projekte planen. Erreichen kannst du sie per Mail:
Leipzig: leipzig (ätt) onlineinsel.org
Berlin: berlin (ätt) onlineinsel.org
Hamburg: hamburg (ätt) onlineinsel.org
Frankfurt/Main: ffm (ätt) onlineinsel.org

Orgagruppen setzen sich meist überregional zusammen und kommunizieren über Mail, Skype usw.

  • Kommunikationsgruppe (→ kommu at onlineinsel.org)
    erstellt den Newsletter (ein- oder austragen)
  • Finanzgruppe (→ finanzen at onlineinsel.org)
    verwaltet Finanzen und kümmert sich um das Auftreiben von Ressourcen (Stiftungsanträge usw.)
  • VV Vorbereitungsgruppe (→ treffen at onlineinsel.org)
    organisiert die nächste Vollversammlung (Termin-, Raum-, Programmfindung usw.)
  • AG Methoden und Entscheidungsfindung (→ entscheidung at onlineinsel.org)
    entwickelt Vorschläge für Verfahren, die die Beteilgung aller ermöglichen
  • AG Öffentlichkeitsarbeit (→ oea at onlineinsel.org)
    versucht das InSeL bekannter zu machen durch verschiedene Medien
  • AG Website (→ website at onlineinsel.org)
    erarbeitet die Website des InSeL, kümmert sich um die Onlinekommunikation (Verteiler usw.)
  • AG Satzung/Verein (→ satzung at onlineinsel.org)
    kümmert sich um die Gründung des Fördervereins
  • AG Politisches Selbstverständnis (→ poli at onlineinsel.org)
    bereitet die Diskussion zum politischen Selbstverständnis vor.
  • in Gründung: AG Kinderprogramm (→ kids at onlineinsel.org)
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21 Gedanken zu „Mitmachen

  1. Ich bin dabei. Ich werde in den nächsten 1-2 Jahren mein erstes Staatsexamen abgeschlossen haben. Generell bin ich immer für demokratische Bildung und liege schon jetzt im Twist, ob und warum ich ein Referendariat machen sollte. Letztendlich nur im die demokratische Bildung in staatlichen Schulen voran zutreiben.
    Einige Fragen hätte ich noch. Wie finanziert ihr euch? Wir das begleitende Studium an den Wochenenden stattfinden oder in Blocks?
    Beste Grüße
    Sabrina

    • Die Finanzierung: Große Frage!
      Zunächst die Finanzierung der INSEL-Strukturen: Im Prinzip kostet Selbstorganisation ja fast nichts. Da es keine Personalkosten gibt, beschränken sich die Kosten hauptsächlich auf Material und Raummiete. Daneben soll jeder Jahrgang ein Budget für das Einladen von DozentInnen für Workshops oder SupervisorInnen oder andere Projekte (Exkursionen usw.) haben.
      Dieses Geld soll hauptsächlich von den Teilnehmenden kommen. Die Filmarche, eine selbstorganisierte Filmhochschule, von deren Konzept wir einiges geklaut haben (http://arche-old.so36.net/), kommt mit 50 Euro Teilnehmendenbeitrag pro Monat aus. Allerdings denke ich, dass die INSEL weniger bräuchte, weil sie nicht die ganze Technik zur Verfügung stellen muss, die eine Schule für Kamera, Schnitt usw. eben braucht.
      Neben den Teilnehmendenbeiträgen soll es die Möglichkeit zur Fördermitgliedschaft geben: Also quasi freundliche SpenderInnen, die zu Veranstaltungen eingeladen werden usw. Eine weitere Möglichkeit – auch etwas problematisch – ist das Anbieten von LehrerInnenfortbildungen. Natürlich wäre es schön, auch von anderswo (Stiftungen, EU-Gelder, staatliche Gelder) Geld zu bekommen, aber das schafft Abhängigkeiten, die für demokratische Strukturen immer problematisch sind. Deshalb soll die Entscheidung über den Umgang damit nicht im Vorfeld, sondern von den aktuell Beteiligten getroffen werden.
      Die Finanzierung der Studis: Anders als staatliche Unis ist die INSEL nicht BaFöG-berechtigt. D.h. die Studis müssen nebenher arbeiten um sich zu finanzieren oder sich andere Finanzierungen ausdenken. Dazu gibt es viele Vorschläge, die in individuellen Fällen besprochen werden können. Sinnvollste Lösung erscheint zur Zeit: Im Laufe der Jahre versucht die INSEL einen Pool von Stellen im Bildungsbereich aufzubauen, die über die Generationen weitergegeben werden und eine (wahrscheinlich ziemlich knappe) Finanzierung der Studis sicherstellen.
      Begleitendes Studium: Jeder Jahrgang entscheidet über seine Studienorganisation gemeinsam selbst. Gerade in dem Referendariatsstudiengang werden individuelle Lösungen nötig sein.
      – viele Grüße

  2. Weiterhin freut mich euer Engagement und die Zielgerichtetheit dessen – es scheint schon einiges an Arbeit in das Projekt geflossen zu sein.

    Nur wieder Fragen, die auftauchen:
    * Ist das Projekt nur aus praktischen Gründen bisher lediglich auf eine Reflexion der Schul-bildung ausgelegt?
    * Wo bleibt die Vision zur Grünung einer partizipatorischen Hochschule?
    * Welchem Verständnis von Demokratie folgt ihr?

    Fragen über Fragen, die ich besser mal per Mail stelle…

    • Lehramtsfokus: Das liegt zum einen daran, dass sich Lehramtsstudierende besonders viel mit Lernen auseinandersetzen, deshalb in diesem Kontext die Idee entstanden ist, zum anderen, dass sich völlig freie Bildung am besten für Lernende zweiter Ordnung legitimieren lässt (wir können ja unser Metalernen verwerten) – Ich fänd das ja für alle Menschen schön und es gab auch schon Überlegungen die Insel weiter zu öffnen, allerdings glaube ich, dass es aus
      politischen Gründen sinnvoll ist, für den Rest der Welt nachvollziehbarer und nach innen etwas konzentrierter anzufangen. Und ich gehe davon aus, dass viele Insulaner_innen ihre Liebe zum Tango, der Arbeiterbewegung, dem Schreiben, Körperflüssigkeiten oder was auch immer entdecken/weiterentwickeln/bauen werden, so dass wir eigentlich schon von einer allgemeinbildenden Hochschule ausgehen könnten.
      Demokratieverständnis: Naja, was „wir“ da für ein Verständnis haben… Das Insel-Konzept sollte sich theoretisch auf einen radikalen Demokratiebegriff a la Derrida/Laclau und dem ganzen Rest stützen: Also quasi Demokratie als Kommende, Uneingelöste. Aber ich glaube, dass es dazu keinen Konsens gibt, nur ziemlich laute Gruppen, die zum einen sich gerne als Sprecherin der Insel fühlen (Hegemonie!), zum anderen diesen Demokratiebegriff aber auch mit Zähnen und Klauen verteidigen würden. Dazu würde ich mich beispielsweise zählen.
      Beides kann ich nur als Person, nicht als die INSEL beantworten…
      — knappe Antwort, hab ich dir ja auch schon per Mail geschrieben, aber für alle anderen auch noch mal hier.
      Liebe Grüße

  3. Mich interessiert eure Arbeit sehr.
    Ich befinde mich im Referendariat in NRW, ein Einzelkämpferdasein, dass eigentlich nach dem Motto läuft, mal sehen, wer den Druck nicht mehr aushält. Obwohl es auch wohlmeinende und aufgeschlossene Ausbilder gibt und das Seminar an sich offen für die Belange der Referendare ist. Die sind nur größtenteils so eingebunden, dass gar keine Möglichkeit bleibt, sinnvolle Änderungen gemeinsam zu diskutieren.

    Viel Erfolg bei euren Vorhaben, ich würde mich freuen, euren Entstehungsprozess weiter verfolgen zu können!

  4. salut!

    wo wird denn das treffen in leipzig statt finden? an wen koennte ich mich (per mail) persoenlich wenden, wenn ich fragen habe? wo soll das projekt der insel real existieren?
    … freue mich, dass das projekt ins leben gerufen wurde und hoffe, das es bestaendig bleibt und das das interesse allgemein dafuer waechst!
    josi

    • hey josi, für fragen zum treffen in leipzig kannst du dich an das vorbereitungsteam wenden: onlineinsel(at)yahoo.de
      fragen kannst du an mich per mail stellen: maya(at)gmx.org, oder auch hier posten und es antwortet jemand anderes.
      wo die insel real hinkommt, wird gemeinsam vermutlich bei dem treffen am 17./18. april entschieden, also wenn du irgendwelche präferenzen hast, kannst du die entscheidung noch beeinflussen.
      liebe grüße und bis hoffentlich bald, maya

  5. hey,
    ich wäre auch gern im mail-verteiler und bin sehr an dem treffen im mai interessiert! ..habe gerade mein erstes staatsexamen in der tasche..
    bis hoffentlich bald,
    christin

  6. Das ist ja wahnsinn! Ich hatte fast schon die Hoffnung aufgegeben, dass ich einen alternativen Weg zum staatlichen Vorbereitungsdienst gehen kann. Aber nun gibt es eine Gruppe, die genau – laut eurer webside – meine Ängste, Nöte, Wünsche und Vorstellungen widerspiegelt. Ich bin ab ca. Mai mit dem 1. Staatsexamen fertig und würde gern mitmachen.
    Nehmt mich bitte in euren Mailverteiler auf. Danke!

  7. Ich studiere zur Zeit Lehramt für Gymnasium in Leipzig und werde vorraussichtlich im nächsten Jahr meinen Bachelor machen.
    Ist der Master die Voraussetzung um an eurem Studiengang „Lehramt an staatlichen Schulen“ teilnehmen zu können? Ich wäre sehr glücklich, wenn es zum regulären Studium eine Alternative gäbe sich dem Lehrerberuf nähern zu können!

  8. hallo an alle insulaner_innen,
    ich freu mich, auf euch gestoßen worden zu sein! tolles projekt! besonders für mich, die ich als dipl. erzwiss. gerade angefangen habe, in der uni zu arbeiten und mich als erwachsenenbildnerin mit „lernen“ beschäftigen möchte. demokratische hochschulen ist ein zentrales thema für mich, und ich glaube „demokratische bildung“ umfasst mehr als schule. bin gespannt, welche themen sich im studiengang entwickeln.
    haltet mich bitte auf dem laufenden.
    danke!
    thurid

  9. Liebe Leute,
    ich finde Euer Projekt auch erst mal interessant und wenn es einen e-Mail-Verteiler geben sollte, nehmt mich doch bitte auch auf!
    Was mich sehr verwundert sind die angegebenen Studienzeiten: Wer kann denn neben dem „normalen“ Studium 20 Stunden in der Woche für ein solches „Zusatzstudium“ investieren? Oder welcher Lehrer nebenbei? Die kriegen doch nicht mal ihre 30 Stunden Fortbildung im Jahr hin. Wie habt Ihr Euch das gedacht?
    Viel Erfolg!
    Martin

  10. Hallo! ich bin gerade auf dem Weg ins Ref in Hamburg und Ihr wart der erste Lichtblick auf meiner Odysee 🙂
    Ich bin sehr interssiert an einem regelmäßigen Austausch parallel zum Referendariat als Raum für Auseinandersetzungen, die im Schulalltag keinen haben. Ich hab mich bisher sehr fokussiert auf einen pädagogischen Inklusionsansatz als ein entscheidender Aspekt und Motor für selbstbestimmtes lernen. Aber selbst wo Individualisierung im Vordergrund steht, bleibt die politische Auseinandersetzung meistens unterentwickelt und erst recht die kritische Hinterfragung der Lehrerrolle.

    Wie bekomme ich denn Kontakt zur Ortsgruppe Hamburg?

    Einen Gruß!
    Korinna

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