Mo 7. Mai 12 – 19Uhr – “Zo11e” (Zollschuppenstr. 11, Leipzig)
Freiräume I: Engagierte Lehrer/-innen an staatlichen Schulen
Herrschaft und Schule – ein unauflösbarer Zusammenhang?
Das Schulsystem hat die Funktion die Gesellschaft und damit die bestehenden Herrschaftsverhältnisse zu reproduzieren: Es schafft die Grundlagen von sozialer Ungleichheit durch Klassifizierung von Menschen mit Mechanismen wie Leistungsmessung, Benotung und verschiedenen Abschlüssen, aber es reproduziert auch Herrschaftsverhältnisse wie Sexismus, Rassismus oder Adultismus, indem es ein bestimmtes Wissen als wahres vermittelt. Viele, die den Marsch durch die Institutionen angetreten sind um sie zu verändern, haben irgendwann gemerkt, dass die Institutionen durch sie durchmaschiert sind. Deshalb stellt sich die Frage, welche Freiräume es für emanzipatives Lernen an staatlichen Schulen gibt, wo Veränderungspotentiale schlummern und nicht zuletzt, was „kritische Lehrer_innen“ an staatlichen Schulen verändern können.
Mit Vertreter_innen der Kritischen Lehrer_innen (Berlin), der InSeL-Lerngruppe „Referendariat“ und der jungen GEW
Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe Lernen, was ich will – Bildung zwischen Selbstoptimierung und Emanzipation der InSeL für Selbstbestimmtes Lernen.